„Gabriel hat sich den besten Iren geschnappt...“ murmelte Caitlean und lächelte. „Danke....ich vertrau auch auf mein Glück. Irgendwo müssen die Prinzen ja rumlaufen, die sich nicht in Frösche verwandeln..“ Lachte sie dann und folgte dem Schwarzhaarigen ins Wasser, begann, ihre Bahnen zu ziehen.

Colin musste leise lachen. „Ich färbe ab? Von wegen.. ich kitzle nur dein Temperament heraus..“ schnurrte er und erwiderte den Kuss liebevoll. „ich liebe dich auch, und keine Sorge....zu dir wird Cat sicher nichts sagen, das krieg alles ich ab.“ Der Ire leckte nochmal kurz mit der Zungenspitze über Gabes Mundwinkel. „Und jetzt duschen?“ fragte er leise.

"Möglich." Rafael tauchte unter und kam gleich darauf wieder prustend hoch. Gabriel hatte es sich verdient. Er hatte sich wieder getraut und damit hatte er Rafael etwas voraus - auch wenn der kein solches Trauma mit sich rumschleppte. Außerdem gefiel er sich als Weiberheld. So kam keine auf den Gedanken, dass er es wirklich ernst meinte und an die möglichen Folgen mochte er gar nicht denken.
"Vielleicht suchst Du Dir ja auch immer nur die Falschen raus." spöttelte Rafael zu Caitlean und schwamm dann neben dieser die Bahnen rauf und runter.

"Auch dann setze ich sie aus." kam es prompt und Gabriel raffte sich ächzend auf. "Na dann komm. Ich seife Dich auch schön ein und bin ein bisschen lieb zu Dir." feixte er zu Colin und zog ihn mit sich unter die Dusche.
Dort drängte er den Kleineren natürlich sofort gegen die kühlen Fliesen und knutschte mit ihm weiter. Sie mussten ja jede Gelegenheit für Zärtlichkeiten ausnützen.

„Ich hatte noch nie was länger andauerndes.....eher flüchtige Begegnungen“ meinte Cat ungerührt und zog weiter ihre Bahnen. „Ich hielt mich bisher immer für zu jung, um mich fest zu binden...es gibt so viele tolle Jungs. Und die meisten müssten auch erst mal vor meiner Oma bestehen...die ist in dieser Hinsicht sehr wählerisch.“

„Das macht sie auf gälisch...du wirst es gar nicht mitkriegen..“ Colin schmunzelte und ließ sich von Gabe unter die Dusche ziehen, genoss das kühle Wasser du noch mehr die Knutscherei. „Gott....ich bin froh, mit dir hier zu sein. Und das nächste Mal gehen wir wieder allein, ja?“

Rafael sah Caitlean - zwangsläufig - von der Seite an. Dann waren sie sich ja doch ein wenig ähnlich, obgleich die Beweggründe sehr unterschiedlich waren. "Und Du wirfst mir vor ein Macho zu sein?" Rafael lachte auf und überholte Caitlean.

"Ihr Glück." brummelte Gabriel an Colins Hals. Er widerstand seinem Freund einen fetten Knutschfleck zu machen. Hier in Spanien, wo sie nur leichtbekleidet rumliefen, war das unfair. Zärtlich schäumte er Colins Männlichkeit ein und wusch ihn sanft. "Wir können ja im September noch mal herfliegen." schlug er lächelnd vor. "Alleine. Nur wir zwei."
„Klar....weil du einer bist. So jemand wie du wird sich noch lange nicht dauerhaft binden....dazu bist du viel zu wild darauf, alle glücklich zu machen.“ Caitlean trat auf der Stelle und sah Rafe an. „Nicht, das ich das nicht verstehen kann....man sollte sein Leben genießen, bevor man sesshaft wird. Ich war sehr gespannt auf dich....Gabriel hat mir in Irland von dir erzählt und mir sogar ein Bild gezeigt. Und ich hatte recht....ein Macho..“

Cole griff das Duschgel und seifte Gabriel ebenfalls ab, räkelte sich unter dessen Berührungen und seufzte wohlig. „Ja? Das wäre herrlich. Dann können wir uns wieder richtig frei bewegen...und uns überall lieben..“ schnurrte der Ire und drehte dann das Wasser ab, als er den Dunkelhaarigen abgespült hatte. „Komm.....trocknen wir uns ab und schmeißen uns in die Badehosen....die beiden sind so ruhig da drau0en, das macht mir Angst.“

Mit einem langen Blick maß er Caitlean. "Und nur weil Gabriel etwas geschwätzt hat, meinst Du mich zu kennen?" Herablassender Spott war seiner Stimme zu entnehmen. Rafael schwamm auf dem Rücken zum Beckenrand und sah Caitlean dabei weiter an. "Du bist sehr leichtgläubig, Caitlean O'Donell." Er spürte den Beckenrand und drehte sich dann um. Mit einer geschmeidigen Bewegung zog er sich aus dem Wasser und ging ohne ein weiteres Wort zurück zum Haus. Die schwarze Seidenshort klebte dabei an seinem knackigen Hintern und das Wasser lief an ihn hinab. "Blöde Ziege." murmelte er auf Spanisch.

"Na wenn sie sich in der ersten halben Stunde allein schon anzoffen würden, fände ich das doch bedenklich." Gabriel schnurrte und öffnete schließlich die Duschkabine. "Aber ein wenig Sonne wäre ganz nett. Ich will ja nicht nur den Babysitter für Rafe und Cat spielen." Gabriel war Colin ein Handtuch zu und trocknete sich selbst ebenfalls ab. "Koffer auspacken können wir später auch noch."

Caitlean genoss den Anblick von Rafes Hintern und schwamm an den Beckenrand, hievte sich hoch. „Nenn mich nicht leichtgläubig, eingebildeter Lackaffe...“ sagte sie auf gälisch. „Du hast doch keine Ahnung....von mir und von meinen Gedanken...und wie es unter der angeblich so frechen Fassade aussieht. Auch du glaubst nur, was du siehst..“ Sie fuhr sich durch die Haare und wandte sich ab, sah aufs Meer hinunter.

„Ich spiele gar keinen Babysitter...die sind alt genug.“ Cole hüpfte aus der Dusche und wäre mal wieder der Länge nach hingeschlagen, wenn er sich nicht noch an der Duschwand hätte fest halten können. „Hoppla....“ Er lachte etwas zittrig. “Ich bin ein Tollpatsch.” Der Ire griff nach einem Handtuch und reichte es Gabe, nahm sich dann selbst eines du trocknete sich ab. „Koffer packen wir nachher aus...ich freu mich schon auf die Sonne.“ Bestätigte er dann.

Rafael machte eine unbestimmte Handbewegung und ging ins Haus hinein. Na da hatte Gabriel ihm was angetan. Fragen hätte er ja schön können, ob er verkuppelt werden wollte. Und auch noch mit so einem selbstsüchtigen Gör.

"Wieso bist Du denn so .... hibbelig?" fragte Gabriel lachend. "Oder bin ich Schuld an Deinen weichen Knien." Er konnte es nicht lassen und neckte Colin während er ins Schlafzimmer zurückging und im Koffer nach ihren Badehosen kramte.

„Arschloch...“ Caitlean war sauer, auf sich, auf Rafe und vor allem auf Cole, weil er so offensichtlich versuchte, sie zu verkuppeln. Wie konnte er nur annehmen, das ihr was an diesem eingebildeten Macho liegen könnte, der nur auf Äußerlichkeiten fixiert war. Na, ihrem Cousin würde sie was erzählen.....und das am besten gleich. Caitlean erhob sich, wickelte sich in ihr Tuch und stapfte ins Haus....durch die Küche in Coles Schlafzimmer.. auf direktem Weg und ohne anzuklopfen.

„An meinen weichen Knien bist immer nur du schuld..“ lachte Cole und lief ins Schlafzimmer hinüber, ließ das Handtuch fallen und schnappte sich seine Badehose aus dem Koffer.
In diesem Moment wurde die Tür aufgerissen, es erschallte eine weibliche Stimme, die auf gälisch „genug gevögelt“ sagte und der Ire stand da, mit einem Bein in der Hose und mit dem anderen draußen und starrte seine Cousine an. Bevor er jedoch protestieren konnte, legte sie los, auf gälisch und ziemlich sauer...beschwerte sich über die Kuppelei und Rafe und überhaupt.

Gabriel war noch immer neben dem geöffneten Koffer gehockt und griff sich eben seine Badehose als Caitlean hereinstürmte und ziemlich lautstark ihre Meinung kundtat. Worüber sie sich im Detail aufregte, konnte er natürlich nicht feststellen, aber sein gesunder Menschenverstand tippte mal auf Rafael.
Gelassen richtete er sich zu seiner vollen Größe auf. Noch immer war er nackt und etwas Wasser tropfte aus seinen kurzen Haaren auf seine Schultern. "Du bist hier in meinem Zimmer, Caitlean." mischte er sich schließlich mit beherrschter Stimme ein. "Also raus hier. Egal war Rafe angestellt hat oder nicht. Es gibt Dir nicht das Recht hier rein zu platzen. Haben wir uns verstanden?" In seinen grauen Augen war nichts von seiner üblichen Freundlichkeit und Wärme zu entdecken, auch wenn sein Gesichtsausdruck eher als gelassen einzustufen war.

Colin sah zwischen Gabriel und Cat hin und her und dann fiel ihm auf, das sein Freund ja noch nackt war. Nun wurde sein Gesichtsausdruck abweisend und er trat zu Caitlean, verstellte ihr den Blick. „Raus hier...“ sagte er nur mühsam beherrscht auf gälisch und funkelte seine Cousine an. „Wer hier mit wem und wie viel vögelt, ist nicht deine Sache. Und wenn du nochmal hier hereinkommst, ohne angemeldet zu sein, wirst du mich kennen lernen......da ist Gabriel noch harmlos. Verstanden? Ich will gar nicht wissen, was Rafe gesagt oder getan hat...du bist kein Haar besser....und jetzt raus..“ Der letzte Teil des Satzes war deutsch, aber unmissverständlich.
Caitlean war verstummt, als Gabriel gesprochen hatte, dessen Nacktheit hatte sie gar nicht bewusst wahrgenommen. Allerdings war sie baff über dessen Ton und noch platter war sie über Coles Ausbruch. „Ihr seid doch schuld....ihr schleppt mich hierher mit der Absicht, mich zu verkuppeln..“ sagte sie anklagend und verließ das Zimmer, schmiss die Tür hinter sich ins Schloss und verzog sich auf die Terrasse......kämpfte mit den Tränen.. allerdings vor Wut.

Cole starrte die Tür an und hatte die Hände zu Fäusten geballt. „Ich fass es nicht...“ meinte er.

Glaubte Caitlean, dass er sich durch Tränen beeindrucken ließ? Na da war sie aber auf der falschen Insel gelandet. Völlig ruhig streifte Gabriel sich schließlich seine weite Badehose über. Bewusst hatte er sich diese genommen, denn Cole brauchte ihn ja nur ein wenig zu reizen und in seiner Hose wurde es ihm auch schon zu eng. Doch sexuelle Gedanken hatte er im Moment sowieso nicht. "Was hat sie gesagt?" wollte er schließlich von Colin wissen und rauchte sich eine Zigarette an, während er die Vorhänge aufzog.

Cole stand immer noch da, hatte die Tür im Auge und musste sich wirklich erst einmal langsam runterbringen. Ein falsches Wort und er würde hochgehen, wie eine Bombe. Caitlean hatte ihn ziemlich derbe angegriffen und ihn noch dazu unvorbereitet erwischt. Der Ire regierte erst nach einer Weile auf Gabriels Worte, ging zu ihm und nahm ihm die Zigarette aus der Hand, zog daran.
„Sie hat mich ziemlich derbe angegriffen, wegen der Kuppelei....anscheinend ist Rafe ein oberflächliches Arschloch....“ meinte er dann leise. „Schuld ist sie wahrscheinlich ganz allein, durch ihr unüberlegtes Gerede wirkt sie manchmal oberflächlich....was weiß ich. Ich weiß nur, das ich sie gerade am liebsten in der Luft zerreißen würde.“

"Ah ja. Und das hat sie in ...." Gabriel sah sich auf die Uhr ... "Einer halben Stunde herausgefunden?" Seine Stimme war richtig ätzend. "Nun gut." Gabriel umarmte seinen Geliebten von hinten und streichelte ihn leicht am Bauch. "Ich red mal mit ihr, ja?"

Colin ließ sich auf das Bett sinken und hob die Schultern. „Ob das was bringt? Es war eine verdammt blöde Idee.“ Der Ire sah Gabe an und lächelte schief. „Ich hätte es eigentlich wissen müssen....Fremdbestimmung ist nicht ihr Ding. Und wenn man es gut meint, geht das oft nach hinten los. Und was mich aufregt....sie platzt hier rein, du nackt, ich nackt.....und ich will ganz bestimmt nicht, das sie dich so sieht..“ grummelte er dann.

Gabriel entließ Colin bedauernd aus der Umarmung und seufzte leise. "Wieso sieht sie es nicht als Spiel? Ich meine ... Rafe sieht doch nun wirklich nicht schlecht aus und dass tatsächlich was Ernstes draus würde ... daran glauben wir doch beide nicht. Also verstehe ich nicht, wieso sie nicht ein wenig Spaß haben können und in einer Woche trennen sich ihre Wege wieder?" Der Spanier grinste schief. "Und eine Nonne wird sie ja wohl kaum sein." Tja, er war nun mal nackt gewesen, aber Gabriel schämte sich für diese Nacktheit auch nicht. Aber das nächste Mal würde er Cat eigenhändig rauswerfen.

„Ach was weiß ich, was sie denkt. Anscheinend sind wir uns in den Monaten, in denen wir uns nicht gesehen haben, etwas fremd geworden.. sie war noch nie so.“ Cole zog die Nase kraus und sah Gabriel an. „Sie ist keine Nonne, aber sie braucht dich auch nicht anzuglotzen.“ Der Ire gab Gabriel die Zigarette wieder. „Ich bin auch dafür, das sie Spaß haben und sich dann nie wiedersehen müssen...denn das überlebe ich nicht.“

"Ich red mal mit ihr." beharrte Gabriel und dämpfte seine Zigarette aus. Er beugte sich zu Colin hinunter und küsste ihn leicht. "Lass ihr doch die feuchten Mädchenträume." meinte er wenig einfühlsam in Richtung Cat und strich ihm sanft über die Wange. "Und bitte reg Dich nicht auf. Das nächste Mal sperren wir ab und sie darf draußen ihren Tobsuchtsanfall kriegen." Gabriel küsste seinen Freund ein weiteres Mal und ging dann direkt auf die Terrasse raus. Er hatte Caitlean heulen gehört. Als er zu ihr trat und einen langen Schatten auf sie warf, tat sie das nicht mehr. Aber sie sah noch immer verheult aus.
Gabriel ging neben ihr in die Hocke. "Was ist denn passiert, Cat?" fragte er ruhig.

Colin erwiderte den Kuss und strich Gabriel durch die Haare. „Sie kann träumen von wem sie will, aber nicht von dir..“ murmelte er trotzig, lächelte dann aber leicht. „Ich werds versuchen....ich bleibe ganz gelassen hier sitzen und lass dich mit ihr reden.“
Caitlean drehte sich nicht um, sie wusste auch so, das Gabriel hinter ihr stand. „Nichts weiter...“ sagte sie leise. „ich kann es nur nicht leiden, wenn man mich so vor vollendete Tatsachen stellt. Ihr habt mich doch nur mitgenommen, weil ihr mich verkuppeln wolltet. Ansonsten stör ich doch bloß..“



"Wir wollten, dass Du ein wenig Spaß hast und vom Alltag wegkommst." erwiderte Gabriel ruhig. "Keiner erwartet, dass Du Dich in den Kurzen Hals über Kopf verknallst .... blah." Ein gleichmütiges Lächeln erschien in seinen Mundwinkeln. "Sorry, aber das Zimmer ist eben nur für zwei Personen konzipiert und ich glaube nicht, dass Du soviel Freude hättest ... wenn Du uns dauernd um Dich hättest." Der Dunkelhaarige berührte Caitlean flüchtig am Kinn und zwang sie sanft ihn anzusehen. "Jetzt hör mir mal zu, Cat. Rafe ist ein netter Kerl. Was hat er verbrochen? Einen Spruch von wegen ... Frauen, Heim, Herd und Kind? Oder hat er Dich angetatscht?" Eigentlich traute er das seinem Bruder nicht zu, aber wenn es doch passiert war, so würde er das gewiss bereuen.
"Er war genauso überrascht wie Du. Er hat eine echt harte Zeit hinter sich und will nur ein paar Wochen in der Sonne hocken, faulenzen und seinen Spaß haben. Und genau das solltest Du auch tun. Grandma hat mir erzählt, wie hart Du die letzten Monate gearbeitet hast. Also vermies Dir doch den Urlaub nicht mit solchen Zickereien. Genieß ihn. Lieg faul herum, lass Dich bekochen und denk mal nicht an Deine Gäule und Futtermittel, die Du kaufen musst."

Caitlean wollte ihren Kopf wegdrehen, aber das konnte sie nicht...Gabes Blick zwang sie förmlich zur Ruhe. „Er sieht auch nur, was er sehen will...“ sagte sie mit fester Stimme. „Und wenn er mich gegen meinen Willen angetatscht hätte, wäre er jetzt im Krankenhaus..“ Trotzig fuhr sie sich durch die Haare.
„Cole und du.....ihr seid so harmonisch. Ich komm mir da ein wenig wie .....ach ich weiß auch nicht..“ winkte die Rothaarige dann ab. „Grandma hat mit dir gesprochen? Das wusste ich nicht...aber es war die letzten Monate wirklich nicht besonders erholsam. Und ich verknalle mich eh nicht Hals über Kopf....manchmal denke ich, das ich das nie erleben werde..“ murmelte sie leise.
Cole war in der Zwischenzeit aufgestanden und sah zum Fenster hinaus, wie Gabe mit Cat sprach. Sein Freund war wesentlich ruhiger als er selbst....und er liebte ihn dafür. Denn der Ire hätte seine Cousine wahrscheinlich schon geschüttelt. Um etwas zu tun zu haben, beschloss er, in die Küche zu gehen, und den Kühlschrank zu durchforsten, ob etwas essbares dabei war, mit dem sich auch was kochen ließ. Denn ob sie heute noch in den Hafen gingen, wagte der Rothaarige vorerst zu bezweifeln.

Gabriel gestattete sich ein leichtes Lächeln. "Und was hast Du ihm zu sehen gegeben?" fragte er nachsichtig. "Selbst wenn er Dich kennen lernen möchte. Näher, dann kann er doch nur das sehen, was Du ihm zeigst." Seine Stimme war wieder freundlich und einfühlsam. So war er eben. Gabriel konnte jemanden auch nicht lange böse sein.

"Glaubst Du denn, dass es bei uns eingeschlagen hat und seither haben wir Friede, Freude, Eierkuchen?" Gabriel schüttelte den Kopf und sah Caitlean in die Augen. "Eine Beziehung heißt Arbeit. Verzicht ... Etwas von sich selbst aufgeben. Nur dann kann so etwas entstehen, was Colin und ich erleben dürfen." Sein Lächeln vertiefte sich. "Erst vorige Woche sind wir uns in aller Frühe in die Haare geraten. Ich hatte es eilig, die Zahnpasta war verschwunden und Mundwasser war auch alle. Dabei hat Cole versprochen das Zeug zu besorgen. Das sind Kleinigkeiten ... die man aber in fünf Minuten wieder vergessen hat." Dass er dann zu spät gekommen war, weil die Versöhnung doch etwas mehr Zeit in Anspruch genommen hatte, erwähnte er an dieser Stelle nicht. Das ging Cat einfach nichts an.

"Und ich sag Dir was. Hals über Kopf verlieben ist nichts als ein Strohfeuer. Liebe muss wachsen. Es kann nur ein miteinander geben. Man muss sich vermissen, sich nach einander sehnen ...." Wieder berührte er Cat ganz sacht an der Wange.

Rafael hatte sich inzwischen wieder abgeregt und kam ordentlich gekleidet zurück in die Küche. "Hallo Cole." Der Spanier griff sich ein eisgekühltes Bier und sah auf die Terrasse raus. Was wurde das denn? Augenverdrehend drehte er sich wieder weg ... zu Cole. Gabriel, der Frauenversteher. Ha.

„Ich seh nur, das ihr euch gut versteht. Früher war Cole so oft in Irland, wir haben über alles gesprochen und seit ihr zusammen seid, seh ich ihn seltener. Ich gönne ihm das...aber ich bin auch eifersüchtig..“ gab Caitlean widerstrebend zu und fuhr sich erneut durch die Haare, eine Verlegenheitsgeste, die auch Cole machte.
„Und das, was du mir erzählst, hat auch Cole mir schon gesagt, und auch Oma....aber es ist so schwer. Alle verlangen immer was von mir....und keiner macht sich die Mühe zu schauen, wie es in mir aussieht.“ Sie zuckte die Schultern und seufzte.

Colin sah Rafael an und lächelte leicht. „Hallo Rafe..“ meinte er nur und sah von der Liste auf, die er angefangen hatte zu schreiben. Die nächsten Tage mussten sie einkaufen, wenn er was anständiges kochen wollte. „Alles in Ordnung bei dir?“ Er sah auf und auf die Terrasse und ärgerte sich.....Gabriel war schon fast zu gut im Umgang mit Cat.

"Hmm ..." Gabe kratzte sich am Kinn. "Er liebt Dich sehr, Cat. Auch wenn er das niemals großartig herumtönen würde." Der Dunkelhaarige lächelte verschmitzt. "Niemand von uns ist perfekt. Und jeder ist einem gewissen Erwartungsdruck ausgesetzt. Das was ich mit Cole erleben darf ist wie ein ... unerwartetes Geschenk. Und fast hätte ich es weggeworfen. Weil ich mir selbst nicht getraut habe. Ich glaube fest daran, dass es für jeden Menschen den passenden Partner gibt. Und wenn er einem dann doch über den Weg läuft, dass muss man das Glück ganz fest in seinen Händen halten." Gabriel lächelte Cat an. "Und der Richtige wird dann hartnäckig sein. Glaub mir. Er wird neugierig sein und wissen wollen, wie die wirkliche Caitlean O'Donell ist. Was sie sich wünscht. Womit man ihr eine Freude machen kann ... womit man sie glücklich machen kann."

"Ja." Rafael ächzte und nahm einen langen Schluck. "Du machst ne Einkaufsliste." stellte der Dunkelhaarige fest. "Kann ich Dir was helfen?" Er sah sich über die Schulter und zu Gabe und Cat hinaus. "Wieso ist sie so? Ich hab ihr doch gar nichts getan. Nicht einmal angegraben hab ich sie." meinte er und trank abermals von seinem Bier.

„Du bist einfach ein toller Mann, Gabriel, danke das du mich tröstest.“ Caitlean lächelte und sah den Dunkelhaarigen an. „Colin hat verdammt großes Glück. Und war er denn auch hartnäckig Gabe? Das ist etwas, was mir dieser sture Halbire nie erzählt hat...“ Sie zog die Beine an und schlang die Arme darum. „Ich hoffe, das sich wirklich jemand mal die Mühe macht. Allmählich sind die flüchtigen Begegnungen auch nicht mehr wirklich der Bringer.“

„Du kannst mir helfen, indem du mir sagst, was du essen möchtest..“ lächelte Cole und wurde dann wieder ernst. „Warum sie so ist? Weil sie sich in der Rolle gefällt. Caitlean O’Donell, die Coole....die nichts an sich ranlässt. In Wirklichkeit steckt unter dieser Schale ein so weicher Kern, das es kaum zu glauben ist. Ich habe miterlebt, wie sie sich die Nächte um die Ohren geschlagen hat, um Fohlen mit der Flasche aufzuziehen, sie lässt keinen anderen ran bei solchen Sachen. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich ihr gegenüber auch ein schlechtes Gewissen...ich lasse sie mit allem allein hängen, weil ich nicht nach Irland zurückkehre.“ Der Rothaarige lächelte seinen Schwager leicht an. „Mach dir nichts draus...du bist nicht schuld. Wahrscheinlich war es einfach ne dumme Idee.“

Das Kompliment machte ihn verlegen, aber Gabriel blinzelte nur. "Na ja ...." schwächte er schief grinsend ab und wurde dann aber wieder ernst. "Ja er war hartnäckig. Ich weiß nicht, was er Dir erzählt hat ... aber ein Sonnenschein bin ich nun auch wieder nicht. Aber er hat mir etwas sehr, sehr wichtiges gegeben. Vertrauen und Liebe." Seine Augen wurden ganz dunkel und warm. Ein liebevolles Lächeln umspielte Gabriels Lippen. "Ohne ihn wäre ich nie aus einem Teufelskreis von Misstrauen, flüchtigen Sex und Angst rausgekommen. Er war sehr geduldig mit mir und manchmal frage ich mich, was ihn eigentlich hält. Ich kann furchtbar anstrengend sein. Nervig ... und eifersüchtig." Nicht unbedingt das passende Fundament für eine Beziehung.

Rafael trat neben Colin und sah auf die Liste. "Wir könnten morgen grillen. Fisch ... den Du so magst." Ein flüchtiges Lächeln erschien in seinem Gesicht, das dem seines Bruder so ähnlich war. Nur jünger eben.
An seinem Bier nippend hörte Rafael zu und sah immer wieder nach draußen. "So was in der Art dachte ich mir schon." meinte er dann. "Sie hat mich einen Macho genannt, ohne mich aber zu kennen. Und dann hab ich sie eben einfach stehen gelassen ...." Rafael seufzte und trank einen weiteren Schluck. Das hatte an seiner Ehre gekratzt. Er hatte nie einer Frau die große Liebe versprochen, weil er es sowieso nicht halten konnte. "Ich freu mich aber trotzdem Dich wiederzusehen." Rafe berührte Cole leicht an der Schulter. "Da Cat mich ganz offensichtlich nicht ausstehen kann, muss ich mich eben dünn machen."

Caitlean hörte aufmerksam zu „Er hat nicht viel erzählt...aber ich weiß, was ihn hält“ lächelte sie dann. „Er liebt dich .....das ist das ganze Geheimnis. Zudem kennt sich mein lieber Cousin auch sehr gut mir Eifersucht aus...darin ist er nämlich auch ganz gut. Und stur....und hartnäckig.“ Die Rothaarige lachte leise. „Jetzt geht es mir schon viel besser.“

Colin hatte immer wieder zur Terrasse hinausgesehen und kaute am Kugelschreiber. So langsam gefiel ihm das immer weniger....aber er wusste ja, das Gabe ein Händchen für so was hatte. „Sie sagt immer solche Sachen, um die Leute aufzubringen...vielleicht so eine Art Selbstschutz, damit niemand hinter ihre Fassade blickt.“ Der Ire wandte den Kopf und lächelte Rafe an. „Ich freu mich auch.. und das mit dem Fisch ist eine tolle Idee. Und es stimmt nicht, das sie dich nicht leiden kann....glaub das bloß nicht. Am besten, du vergisst das ganze. Gabe rückt ihr eh grade den Kopf zurecht...er kann das gut.“ Der Rothaarige sah zu seinem Freund hinaus und lächelte liebevoll.

"Gut." Gabriel tätschelte noch einmal Caitleans Hand und richtete dann sich wieder auf. "Nimm Dir nicht alles so zu Herzen und genieß den Urlaub. Lass die Seelen baumeln und heute Abend gehen wir unten schön weg und lassen die Sau raus. Was meinst Du?"

"Er kann das ganz gut." Rafaels Augen blitzten auf. "Als wir noch Kinder waren, musste er immer eingreifen damit Milli und ich uns nicht gegenseitig die Schädel eingeschlagen haben." Auch wenn Colins Worte nett gemeint waren, nagte es an Rafe. Er war es nicht gewohnt. Er war einfach zu verwöhnt. Bei Frauen war er immer gut angekommen. "Ich könnte morgen Früh runter zum Fischmarkt fahren. Wenn Cat mag, dann kann sie ja mitkommen." Rafe grinste breit. Dann habt ihr ein wenig Zeit für euch."

„Ich werde mich betrinken...“ prophezeite Cat und ihre Augen blitzen vor Schalk. „Und ich glaube ich werde mich bei deinem Bruder entschuldigen müssen. Ich hab ihn einen Macho geschimpft..“ meinte die Rothaarige dann leise und weniger euphorisch. „Ich werd mich an dich halten.. da komme ich wenigstens nicht in blöde Situationen und du verstehst mich.“

Colin sah Rafael an und lächelte verlegen, seine Ohren wurden leicht rötlich. „Das wäre nett von dir. Es ist schon ne Umstellung, das letzte Mal waren wir allein hier und...“ Der Rothaarige sprach nicht weiter, Rafe wusste auch so, was er sagen wollte. Und es konnte nur noch peinlicher werden. Eifrig kritzelte er noch etwas auf den Einkaufszettel, wollte so ablenken. Cole warf erneut einen Blick auf die Terrasse. „So langsam wird ich eifersüchtig...“ grummelte er leise. „Gabriel ist zu gut für die Welt....seine Geduld möchte ich haben.“ Der Rothaarige seufzte und sah Rafe an. „Gibst du mir auch ein Bier? Und Cat wird bestimmt mitwollen...erstens steht sie gern früh auf, zweitens platzt sie vor Abenteuerlust und drittens mag sie dich bestimmt, sie wird es nur nicht zugeben.“ Der Ire grinste seinen Schwager an und malte mit dem Kuli Kringel aufs Blatt.



Gabriel grinste schief. "Das ist er auch. Aber ..." Er hob abwehrend die Hand. "Im Grunde genommen ist jeder Mann ein Macho. Einer mehr oder weniger." Sein Grinsen vertiefte sich. "Und jetzt sag mir bloß, dass Du einen Schlappschwanz willst."

Rafael hatte die Güte nicht laut zu lachen. Dafür holte er Cole ein Bier aus dem Kühlschrank und reichte es ihm geöffnet. "Ich hingegen bin froh, dass ihr nicht gestern schon aufgetaucht seid .... da ging nämlich echt die Post ab." Der Dunkelhaarige grinste ein wenig fies.

„Nein...aber auch nicht einen, der mich rumkommandiert, mich Abends nicht allein aus dem Haus lässt und ständig andere Weiber anflirtet.“ Cat grinste und zuckte die Schultern. „Wenn er sich auf mich einlässt, dann bitte ganz....und dann braucht er auch keine anderen Weiber mehr.“

„Danke..“ Colin nahm das Bier und trank einen Schluck, vielleicht würde ihn das gelassener machen...gegenüber Cat, dem Ärger, den sie verursachen konnte und dem allmählich bis in seine Blutbahn hochsteigenden Eifersuchtsgefühls. „So.. dann haben wir den Zeitpunkt gut gewählt...“ grinste er dann Rafe an. „Was haben wir verpasst? Lauter hübsche Mädchen....oder war auch für mich was zum Angucken dabei?“ fragte der Ire dann neckend.

Caitlean musste wirklich noch viel lernen. Gabriel lächelte milde. "Flirten gehört dazu. Irgendwie. Auch wenn ich es nicht mehr tu, seit ich Colin habe. Und mit ihm habe ich das auch nicht mehr nötig." meinte er dann.

Rafael grinste träge. "Wir hatten eine Party. Poolparty." begann er zu erzählen. "Es waren lauter hübsche Frauen da ... und ja ... auch ein paar knackige Jungs. Aber das ist jetzt nichts mehr für Dich." zog er seinen Schwager auf.

„Na bitte...du tust es ja auch nicht, seit du Cole hast. Wieso ist es dann bei mir was anderes?“ Caitlean grinste und beugte sich vor, um Gabe auf die Wange zu küssen. „Danke...ich versteh schon was du meinst...aber ich bin da schon einmal zu oft vorgeführt worden...gebranntes Kind eben.“

„Von wegen....gucken darf man noch. Gegessen wird zu Hause und ganz ehrlich gesagt, Rafael...das was ich zu Hause habe, das kann durch nichts und niemand übertroffen werden.“ Colin lachte leise und nahm noch einen Schluck Bier, sah dann zum Fenster hinaus und wurde schlagartig ruhig. „So langsam ist es wirklich genug...“ sagte er dann....er hatte den Kuss natürlich gesehen, für so was hatte er ein Talent.

Gabriel fand auch langsam, dass es genug wurde. "Jeder hat etwas im Gepäck an dem er knabbert." meinte er freundschaftlich und nickte dann zum Haus. "Kommst Du mit rein, oder willst Du mal ein wenig die Sonne genießen - ungestört?

Rafaels Blick folgte dem von Colin und er legte seine Hand auf Schwagers Schulter. "Lass ihn doch. Er hat eben ein gutes Herz und ich bin mir sicher, ein Kuss von Dir wäre ihm lieber gewesen."



„Ich glaube, ich bleibe noch ein wenig hier sitzen....“ sagte Caitlean mit einem Lächeln. „Danke dir nochmals...und danke, das ihr mich mitgenommen habt.“ Sie wandte den Kopf, stützte sich auf ihre Unterarme und blinzelte in die Sonne. „Wenn ihr gehen wollt, sagt mir Bescheid, damit ich mich vorher noch duschen und umziehen kann, ja?“

Colin wandte den Blick ab und sah Rafe an. „Ist schon in Ordnung...das weiß ich ja. Aber nichts desto trotz gibt das immer so ein kleines mulmiges Gefühl in mir. Es ist albern, ich weiß...aber manchmal frage ich mich echt, was Gabe an mir findet, ich bin laut und anstrengend.“ Der Ire fischte nach den Zigaretten und zündete sich eine an. „Ich hab auch mit Altlasten zu kämpfen...und ich hab eben immer noch Angst, das er mich mal stehen lässt.“

"Und was ist mit ihm?" Rafael sah weiter nach draußen und stellte die Frage fast ... teilnahmslos. So war es aber nicht. Der jüngere Reininger sah seinem Schwager in die Augen. "Wieso sollte er Dich stehen lassen, Dummkopf? Er hat Dich nicht nur gern. Ihr lebt zusammen und er liebt Dich. Hältst Du ihn etwa auch für so eine leichte Natur wie Deine Cousine mich?" Rafael schüttelte den Kopf und sah wieder raus. "Er ist eine ehrliche Haut und er .... würde so ziemlich alles für Dich tun."

Cole trank noch einen Schluck Bier und schüttelte dann energisch den Kopf. „Nein, das tue ich nicht. Ich halte auch dich nicht für ne leichte Natur...du bist eben lebenslustig und jünger...das ist doch kein Verbrechen.“ Der Ire warf einen langen liebevollen Blick auf Gabe. „Ich kenne seine Altlasten....und ich würde ebenso alles für ihn tun. Wenn er sich morgen entscheiden würde, in der Antarktis zu leben, würde ich heute bereits warme Jacken und Decken einpacken.“ Lächelte Cole und sah Rafael wieder an. „Ich liebe ihn...und das jeden Tag ein Stückchen mehr.“

"Na siehst Du. Und er liebt Dich auch." Rafael drückte noch einmal Colins Schulter und nahm seine Hand dann wieder weg. "Also häng keinen törichten Gedanken nach."

Gabriel nickte und überließ Caitlean dann der Sonne und kam zu Rafe und Colin in die Küche. "Oh ... störe ich?" fragte er frech und griff sich auch ein Bier aus dem Kühlschrank.

„Hm....ich versuchs. Aber manchmal überkommt es mich eben einfach.“ Colin lächelte Rafe dankbar zu und zog an seiner Zigarette.
„Rafael und ich haben uns gerade über die gestrige Poolparty unterhalten...und die knackigen Jungs, die dort rumgeschwommen sind..“ sagte der Ire dann trocken auf Gabriels Bemerkung. „Und...alles klar bei Cat?“ fragte er dann nach und setzte sich auf die Arbeitsplatte.

"Soso ... Poolparty." Gabriel grinste unverschämt zwischen Rafe und Colin hin und her. "Ich nehme aber doch an, dass die Mädls hübscher als die Jungs waren."

"Kommt ganz auf die Sichtweise an." Rafael lachte ehrlich belustigt auf.

Gabriel sah dann wieder Cole an und strich ihm mit der Nasenspitze über die Wange. "Sie wird sich schon wieder fangen. Wir sollen ihr rechtzeitig Bescheid sagen, wann wir losfahren." Er verdrehte leicht die Augen. Frauen brauchten ja angeblich so lange, bis sie sich in Schale geschmissen hatten.

„Rafe hat gesagt, die Jungs wären auch sehenswert gewesen.“ Colin baumelte mit den Beinen und wie von selbst löste er eine Hand von der Arbeitsplatte und legte sie in Gabes Nacken, kraulte diesen leicht. „Wenn sie rumzickt, schick ich sie nach Hause..“ sagte der Ire dann. „Ich hab keine Lust, mich die ganze Zeit anmaulen zu lassen.“

Caitlean hatte sich nun hingelegt und freute sich an der Sonne und so langsam begann sie auch, das alles zu genießen. Vielleicht gab es auch noch ein paar andere Jungs, mit denen sie sich hier amüsieren konnte....man wusste ja nie.

Gabriel schnurrte unter Colin's Zärtlichkeit und warf seinem Bruder einen langen Blick zu. "Ich finde ja, solang wir hier sind ... machst Du mal eine Pause mit den Poolpartys." Dabei wanderte seine Hand auf Colin's Oberschenkel und streichelte leicht, aber unmissverständlich darüber.

Rafael lachte auf. "Versprochen. Keine Poolpartys. Keine nackten Mädchen. Keine Orgien."

"Lass sie doch zicken." Gabriel sah zu Colin rüber. "Sie hat sich schon wieder gefangen und sie wird ihren Urlaub schon genießen." Irgendwie ... oder so.



Colin schob sich näher an Gabe heran und seufzte wohlig, als dieser seinen Oberschenkel streichelte. „Och so ne kleine Poolparty.....aber für mich bitte nicht unbedingt nackte Mädchen...“ grinste er dann frech und küsste Gabe flüchtig auf die Lippen. „Nun, ich wird mich auf jeden Fall nicht mehr anschnauzen lassen, mo cridhe. Aber wenn du mit ihr geredet hast, tut es ihr sicher schon leid.“ Meinte der Ire dann versöhnlich und trank den letzten Rest aus seiner Flasche.

"Soll ich einen Stripper für euch organisieren?" Rafael lachte ziemlich frech auf und ging in Deckung als er sah, wie Gabriel ihn mit der Bierflasche bedrohte.

"Also ich brauch keinen." meinte Gabriel knapp. "Ich sag’s Dir später." raunte er Colin zu und sah dann wieder zu Rafe. "Sei ein wenig netter zu Cat. Ich weiß, dass Du das kannst."

"Ich bin halt kein Faserschmeichler wie Du." murrte der jüngere Reininger zurück.



„Nein...das brauch ich nicht. So was mach ich lieber selber...“ Colins Augen blitzten und natürlich sprach er mal wieder bevor er sich überlegt hatte, was er sagte. „Hm.. erzähls mir heute Nacht im Bett....danach..“ murmelte er an Gabriels Ohr und vermied es, Rafe anzusehen.

Caitlean hatte nochmal eine Runde im Pool gedreht und kam nun ebenfalls ins Haus. „Ich geh mich duschen und umziehen...“ sagte sie mit einem Lächeln und kam näher, griff nach Cole Flasche und schüttelte sie enttäuscht. „Schon leer..“ stellte sie fest.
„Im Kühlschrank steht noch welches, Cat..“ Cole deutete auf die Tür und lächelte leicht...anscheinend schien sie wirklich wieder in Ordnung zu sein.